Muslime verteilen den Koran in der Schweiz – Islamverbreitung durch Gratis-Koran

Nachdem in Deutschland in über 80 Städten Gratis-Korane verteilt worden sind/oder noch immer verteilt werden, setzt dieser Trend jetzt auch in der Schweiz ein. Die Salafisten in Deutschland haben in den Fussgängerzonen sogenannte Koran-Infostände errichtet und den Passanten den Koran mitgegeben. Die Muslime predigen: “Es ist an der Zeit, den Menschen die Wahrheit vom einen einzigen GottAllah, dem Erhabenen – und seinem ehrenwerten Gesandten Muhammad, Friede und Segen auf ihm zu bringen”. Sie sagen, dass, nur wer als Muslim stirbt, wird ins Paradies kommen. Schon in Deutschland haben diese Aktionen zu hitzigen Diskussionen geführt (hier ein interessanter Artikel über die Situation in DE). Dahinter stecken angeblich radikale Salafisten, die im deutschsprachigen Raum 25 Millionen Korane verteilen möchten.

Dass es in der Schweiz auch zu heftigen Diskussionen über das Koranverteilen kommen wird, ist vorprogrammiert. Einige in der Schweiz lebende Islamisten wurden von der Aktion in Deutschland inspiriert und wollen es nachmachen. Die Muslime wollen in sechs verschiedenen Städten, darunter Aarau, die heilige Schrift des Islams verteilen; Gratis!!! Der SVP-Politiker und Nationalrat Walter Wobmann sagt: “Viele Bürger empfinden diese Verteilaktionen als eine ungeheuerliche und gefährliche Provokation.”. Deshalb hat er bereits eine Interpellation eingereicht.

Nun, was ist davon zu halten? Es ist ein ganz heikles Thema (wie immer wenn es um Religion geht). Es geht unter anderem um Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit. Meine Meinung dazu: Die Muslime können Ihren Koran verteilen. Doch nicht mehr. Sprüche wie, nur wer als Muslim stirbt, kommt ins Paradies, oder, Allah ist der einzig wahre Gott, wären schwer an der Grenze. Ich hoffe, dass es nicht zu solchen Aussagen in der Schweiz kommt. Für einen Christen reine provokation. Wenn es zu aggressiven Reaktionen kommen würde, wäre das nicht überraschend oder sogar verständlich. Doch sollte es überhaupt erlaubt sein die Korane zu verteilen. Wie ich schon im Post “Kopftuch- und Burkapflicht als Diskriminierung der Frau – Burkaverbot” beschrieben habe, ist der Islam Frauenverachtend/Diskriminierung der Frau. Doch die Verteilaktion zu verbieten, würde zu weit gehen. Ein solches Verbot könnte man als “Wir haben Angst vor dieser Religion, deshalb verbieten wir alles dazugehörige” interpretieren. Dass der Islam frauenverachtend ist, ist ja klar. Deshalb bin ich, “schön” ausgedrückt, weder ein Fan dieser Religion noch von der Koran Verteilaktion.

Verteilung von Gratis-Koranen <a href="http://www.google.ch/imgres?um=1&hl=de&sa=N&biw=1600&bih=703&tbm=isch&tbnid=_BSqnSEyiY3_NM:&imgrefurl=http://nachrichten.t-online.de/kostenloser-koran-islamisten-wollen-deutsche-bekehren/id_55535632/index&docid=mSvC57Ruc9KdcM&imgurl=http://nachrichten.t-online.de/b/55/53/56/64/id_55535664/tid_da/umstritten-salafisten-wollen-den-koran-kostenlos-an-millionen-nicht-muslime-verteilen.jpg&w=425&h=215&ei=N5ClT_7fOoqYOo_R_KYD&zoom=1&iact=hc&vpx=565&vpy=387&dur=1565&hovh=160&hovw=316&tx=69&ty=60&sig=104851526841698777003&page=2&tbnh=108&tbnw=213&start=18&ndsp=24&ved=1t:429,r:14,s:18,i:142">Quelle</a>

Verteilung von Gratis-Koranen; Quelle

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9 Gedanken zu “Muslime verteilen den Koran in der Schweiz – Islamverbreitung durch Gratis-Koran

  1. Mich bringt als Englischsprachiger das Bild immer wieder zum Schmunzeln; irony at its finest.

    Ich denke sie sollten weiterhin ihre religiöse Propaganda verteilen können, auch wenn viele mit dem Inhalt nicht einverstanden sind. Das ist ja Meinungsfreiheit 101. Unser Rechtssystem verurteilt nach Handlungen und nicht nach Meinungen und Worten…

    Solange keine Gesetze verletzt werden, gibt es meines Erachtens wichtigeres zu tun, als darüber zu streiten, wessen Paradies besser ist…

    • Ich bin auch dieser Meinung. Ich sehe auch für Christen nichts Beleidigendes in solchen Äußerungen: Das ist doch, wie wenn jemand sagen würde, die Schwerkraft existiert nicht und alle Gegenstände schweben, wenn man sie loslässt. Da kann ich doch einfach sagen: Nein, stimmt nicht. Fertig. Das beleidigt mich nicht.

      • Für einen Christen kann das sicher provozierend sein. Zu Ihrem Vergleich: Die Schwerkraft ist bewiesen. Ein Glaube oder ein Gott (z.B. Allah) ist nicht beweisbar. Deshalb kann man bei der Schwerkraft sagen: Dass diese Aussage falsch ist. Beim Glauben geht das nicht. Das ist eine persönliche, innere Einstellung und kein Fakt.
        Mit dieser Einstellung hat man zudem eine enge mentale Verbindung. Mit der Schwerkraft wohl kaum. Deshlab würde es Sie dieses Beispiel nicht beleidigen. Bei einer „Beziehung mit Gott“ geht das jedoch sehrwohl.

      • Wenn ich fest an meinen Gott glaube (btw «Allah» ist arabisch für «Gott»), wieso sollte ich mich dann beleidigt fühlen, wenn andere behaupten, er existiere nicht? (Es könnte natürlich auch sein, dass einige Christen allgemein kritik fürchten, weil sie keine Antwort auf wichtige Fragen haben…). Ich würde doch dann eher Mitleid verspüren…

        Fakt ist, es wird immer Menschen geben, die Aussagen machen, mit denen einigen nicht einverstanden sind.

        Stelle dir vor, deine Lieblingsfarbe ist rot. Meine ist grün. Ich hasse rot, und gehe auf die Strassen und verkündige die Nachricht, rot sei scheisse, und nur wer grün als Lieblingsfarbe wählt lebt das richtige Leben. Du kannst meine Aussage bekämpfen, und zu deiner engen mentalen Verbindung mit der roten Farbe stehen, oder du kannst meine Aussagen ignorieren, da du weisst, dass es keine «richtige» Antwort gibt…

      • Ich sehe es ähnlich wie Eric. Es gibt doch viele Dinge, an die wir glauben, und die andere bezweifeln. Jede Christin und jeder Christ glaubt doch daran, der christliche Gott sei der einzige und der wahre. Ist das nun auch eine Beleidigung für alle Anders- oder Nicht-Gläubigen?
        Wenn wir doch tolerant sind, müssen wir alle das sagen und denken lassen, was sie sagen und denken wollen. Wir müssen ihnen weder zuhören noch sie ernst nehmen – aber sie reden und denken lassen.

      • Ich persönlich bin gläubig. Ich glaube an einen Gott. Als ich diese Sprüche, die ich wiedergegeben habe, gelesen habe, hat mich das “getroffen”. Die ersten Dinge die ich gefühlt habe, waren Provokation und Beleidigung. Deswegen habe ich das auch geschrieben. Doch das persönliche Empfinden, wann man sich beleidigt/provoziert fühlt, ist sicher bei jeder Person individuell. Ich denke, dass wir uns deshalb nicht einig werden.

  2. Die Salafisten vertreten Meinungen, die nicht mit der deutschen Verfassung vereinbar sind. Sie haben es in Deutschland sehr geschickt gemacht. Sie wussten, dass sie einfach nur eine medienwirksame Aktion benötigen. In Deutschland reicht es kostenlos den Koran zu verteilen, um Entrüstung in der Bevölkerung zu erreichen. 25 Mio. sind ein Witz – nichts als ein PR-Gag. Sie haben innerhalb von 6 Monaten 300.000 produziert und verteilt. Aber die Zahl macht Angst.

    Das alleinige Verteilen des Korans kann/sollte man nicht verbieten. Dann macht sich eine Demokratie angreifbar. Aber die Salafisten haben sich doch nicht unter Kontrolle. Inzwischen sind sie in Deutschland gewaltätig geworden, einer hate einen Polizisten angegriffen – und so ihr wahres Gesicht gezeigt.

    Und in diesem Moment muss man konsequent gegen solche Gewalttäter und Anstifter vorgehen! Extremisten egal aus welchem Lager müssen in einem Rechtsstaat sofort merken, dass sie sich an die Gesetze halten müssen.

    • Ja da bin ich mit Ihnen gleicher Meinung. Wenn jemand gewalttätig wird muss man gegen diese Person vorgehen. Ob man durch diesen Vorfall jetzt sagen kann, dass sich ALLE Salafisten nicht unter Kontrolle haben, kann und ich nicht beurteilen. Dazu habe ich leider zuwenig Einblick in das ganze Geschehen. Doch gegen gesetzesbrechende Einzelpersonen muss man auf jeden Fall vorgehen.
      Ich verstehe jedoch nicht, wieso Sie sagen, dass 25Mio. ein Witz wären. Das ist doch eine recht stolze Zahl…!?

      • Die Ankündingung 25 Mio. zu verteilen war insofern ein Witz, dass das eine unrealistische Zahl ist. Sie diente nur dazu Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu schaffen.
        Unrealistisch, weil sie in einem knappen halben Jahr 300.000 produziert und verteilt haben. Das ist auch schon viel aber für 25 Mio. wären sie noch eine Weile beschäftigt.

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